IT-Beratung

Was versteht man eigentlich genau unter einer IT-Beratung? IT-Berater, oder auch IT-Consultant genannt, beraten Firmen und Unternehmen aber auch Personengruppen sowie Privatpersonen bei der Wartung, der Entwicklung- besonders der Weiterentwicklung- von Software-Systemen.

Die Berufsbezeichnung IT-Berater fasst nicht nur die IT-Beratung an sich, sondern auch im speziellen die Unternehmensberatung. Der Berater muss sich mit der Informatik, sowie der Softwaretechnik sehr gut auskennen aber auch mit der Betriebswirtschaft genauestens bekannt sein. Diese Kenntnisse sind selbstverständlich die Vorrausetzung für einen guten IT-Berater, der sich meistens fachlich spezialisiert hat und sich nur noch speziellen Schwerpunkten widmet- wie z. B. Anforderungs- oder Sicherungsanalysen von IT-Systemen.

Der IT-Berater kann entweder freiberuflich arbeiten, oder auch in einem Angestelltenverhältnis (evtl. ist auch eine Outplacement Beratung möglich). Das kommt natürlich auch auf die Persönlichkeit des Menschen an- ob dieser lieber die Sicherheit einer Festanstellung sucht, oder ein freiheitsliebender Charakter ist, der sich seine Arbeitszeit sowie seinen Lohn selbstständig einteilen möchte. Doch egal, wie oder wo der IT-Berater beschäftigt ist, eines ist für ihn unerlässlich- und das ist das Reisen. Es ist für ihn von Nöten, seine Kunden persönlich zu besuchen und die Probleme vor Ort zu lösen.

Jedoch sollten Sie- als Kunde- lieber auf der Hut sein, denn es gab bis 2002 keinen eigenen Studiengang für diesen Beruf. Das heißt, dass so ziemlich jeder sich als IT-Berater bezeichnen konnte- egal wie spezifisch seine Kenntnisse waren bzw. sind. Doch lassen Sie sich nicht all zu sehr verunsichern, denn schließlich gibt es nun die gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung des IT-Beraters.

Deshalb sollten Sie darauf achten, dass wenn Sie sich eine seriöse Beratung suchen, Sie auch auf die nötigen Qualifikationen des IT-Beraters achten. Ziehen Sie einen gut ausgebildeten Berater einem auf dem ersten Blick vielleicht günstigerem Berater vor, wenn dieser nicht über die nötigen Fähigkeiten verfügt. Auch sollten Sie in keinem Fall selbst „Hand anlegen“. Überlassen Sie dieses komplizierte Thema lieber einem Fachmann- das sollte Ihnen die Sicherheit Ihrer Firma oder Ihres Unternehmens Wert sein.